PFAS: Wo verstecken sich diese „ewigen“ Schadstoffe und welche Auswirkungen haben sie?
Sie sind unsichtbar, äußerst widerstandsfähig und in vielen Alltagsgegenständen enthalten. PFAS (ausgesprochen „Pifasse“), die manchmal auch als „ewige Schadstoffe“ bezeichnet werden, stehen heute im Mittelpunkt zahlreicher Umwelt- und Gesundheitsbedenken.
These chemicals were designed to be resistant to water, grease, high temperatures, and stains. While this is remarkably effective from a manufacturer’s perspective, it now raises concerns when these molecules persist in our environment and our bodies.
PFAS – besonders langlebige Substanzen
PFAS stands for per- and polyfluoroalkyl substances. It is not a single molecule, but a broad family of synthetic chemicals that have been in use since the 1950s.
Ihre Besonderheit liegt insbesondere in den extrem stabilen chemischen Bindungen. Die Folge: Sind bestimmte PFAS erst einmal in die Umwelt gelangt, lassen sie sich nur sehr schwer abbauen. Sie können sich in Wasser, Luft und Boden ausbreiten und dort über lange Zeiträume hinweg bestehen bleiben.
This remarkable stability explains why they are called “forever chemicals.” The problem, therefore, is not limited to the product that contains these substances. Over time, PFAS can spread far beyond where they were originally used.
Wo kommen PFAS vor?
Über mehrere Jahrzehnte hinweg wurden die Eigenschaften von PFAS von der Industrie in großem Umfang genutzt. Aufgrund ihrer Wasser- und Fettbeständigkeit waren sie für zahlreiche Anwendungsbereiche interessant.
They can be found, for example, in certain food packaging, nonstick coatings, waterproof textiles, upholstery fabrics, and even in some fire-fighting foams.
Diese vielfältigen Verwendungszwecke erklären zum Teil, warum diese Stoffe heute in der Umwelt weit verbreitet sind.
Exposure does not, in fact, occur solely through direct contact with products containing PFAS. Once present in soil and water, PFAS can contaminate food and enter the food chain. Drinking water is also a potential route of exposure.
Was passiert mit PFAS in unserem Körper?
Die hohe Resistenz dieser Moleküle betrifft nicht nur die Umwelt. Einige von ihnen können auch im Körper verbleiben.
Scientific research is focusing in particular on the consequences of chronic exposure to PFAS.
Die vorliegenden Daten zeigen Zusammenhänge mit verschiedenen biologischen Auswirkungen, was die zunehmende Wachsamkeit der Gesundheitsbehörden erklärt.
Bestimmte PFAS werden insbesondere hinsichtlich ihrer Wechselwirkungen mit dem Hormonsystem untersucht. Sie könnten zudem Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel, die Leberfunktion und das Immunsystem haben.
Auch das Thema Fortpflanzung gehört zu den Forschungsbereichen, wobei sich die Arbeiten auf die weibliche und männliche Fruchtbarkeit konzentrieren.
Eine Exposition, die bereits vor der Geburt beginnen kann
Die PFAS-Problematik betrifft auch die Zeit vor der Geburt. Wissenschaftliche Studien, über die das Inserm berichtet, legen nahe, dass eine Exposition während der Schwangerschaft die Plazenta beeinträchtigen könnte – jenes Organ, das für den Stoffaustausch zwischen Mutter und Fötus unverzichtbar ist.
Insbesondere wurden Zusammenhänge mit bestimmten Risiken für die Schwangerschaft und die Entwicklung des Neugeborenen festgestellt. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung weiterer Forschungen zu den Folgen einer PFAS-Exposition bereits in den frühesten Lebensphasen.
Scientists are also studying their possible links to certain chronic inflammatory diseases and various cancers. PFOA, one of the most widely studied PFAS, has been classified as a human carcinogen by the International Agency for Research on Cancer.
Kann man PFAS vollständig vermeiden?
Kaum. Da sie in der Umwelt weit verbreitet sind, ist eine vollständige Vermeidung der Exposition heutzutage kaum realistisch.
Das bedeutet jedoch nicht, dass man in Angst vor Alltagsprodukten leben muss. Es geht vielmehr darum, die Exposition zu verringern, insbesondere wenn es Alternativen gibt.
Es kann sinnvoll sein, auf langlebige Gegenstände zu setzen, den unnötigen Gebrauch von Produkten zu vermeiden, die wasserabweisend oder antihaftbeschichtet sind, und sich über die Zusammensetzung der gekauften Produkte zu informieren.
It is also important to distinguish between prevention and “detoxification.” At present, there is no food or dietary supplement that can be said to eliminate PFAS accumulated in the body.
Given these persistent pollutants, the priority therefore remains limiting sources of exposure rather than looking for a miracle cure after exposure.
Auf dem Weg zu einer Verringerung der „ewigen“ Schadstoffe
Das Bewusstsein für dieses Thema wächst. In Frankreich sieht ein nationaler Aktionsplan zu PFAS unter anderem vor, die Überwachung dieser Stoffe zu verstärken, bestimmte Verwendungszwecke einzuschränken und deren Ersatz zu fördern.
Auch die gesetzlichen Vorschriften werden schrittweise angepasst, um deren Vorkommen in bestimmten Konsumgütern zu begrenzen.
PFAS and health have now become a major area of research. Because these substances are numerous, ubiquitous, and persistent, a better understanding of their effects and routes of exposure is essential to ensuring the long-term protection of the population.
Für den Verbraucher ist der vernünftigste Ansatz letztlich ganz einfach: sich besser über diese Stoffe zu informieren, vermeidbare Expositionen zu reduzieren und, soweit möglich, Alternativen zu bevorzugen, die weniger Risiken für Gesundheit und Umwelt bergen.
Quelle: https://www.inserm.fr/c-est-quoi/polluants-eternels-cest-quoi-les-pfas/